Hotel Leonardo Burgwall Dortmund

Bauherr: Investa Planungs- und Baugesellschaft
BGF Hotel: 7.520 m²
Anzahl der Zimmer: 190
Konferenzbereich: 335 m²
Leistungsbild: LPh 1 – 4 / Teilleistungen 5 – 7
Status: in Bearbeitung

Lage und Städtebau

Das Hotel ist in fußläufiger Nähe des Dortmunder Hauptbahnhofs geplant. Das Grundstück befindet sich am Burgwall Ecke Leuthardstraße und hat eine Größe von 1.775 m². Die städtebauliche Struktur sieht einen Blockrand zu beiden Seiten vor. Das geplante Hotel fügt sich höhenmäßig in die umliegende Bebauung ein. Erschlossen wird der Neubau durch eine Parkgarage, welche es ermöglicht, durch die abfallende Topografie, die Leuthardstraße ebenerdig zu befahren. Die Anlieferung erfolgt von einer angrenzenden Sackgasse im Norden. Der Haupteingang sowie der separate Restauranteingang sind an der Hauptfassade Richtung Süden geplant.

Das Gebäude

Das Gebäude ist als 3*Business Hotel mit insgesamt 190 Zimmer und einem Konferenzbereich von 335 m² konzipiert. Es besteht aus einem 5,4 m hohen Erdgeschoss, in welchem Lobby, Restaurant, Besprechungsräumlichkten, Küche und einige Nebenräume untergebracht sind. Die fünf jeweils drei Meter hohen Regelgeschosse haben 37 Standardzimmer und ein rollstuhlgerechtes Zimmer. Einige der Gästezimmer können mit Türen als Suite genutzt werden. Auf dem Dach befindet sich eine einghauste Technikzentrale, in welcher alle Lüftungsanlagen und weitere haustechnische Anlagen seinen Ort finden. Neben den Stellplätzen gibt es im Untergeschoss noch das Back of house, die Technik, ein Fitnessraum und öffentliche Toiletten.
Zwei innenliegende Treppenkerne und eine im rückwärtigen Bereich liegen die Außentreppe, sowie zwei Gästeaufzüge und ein Serviceaufzug. Diese gewährleisten eine reibungslose vertikale Erschliessung aller Funktionen (Gäste, Service, Fluchtfall).
Die Fassade des Erdgeschosses ist mit dunklem Naturstein geplant. Der Bereich der Lobby ist zurückversetzt und mit einer großzügigen transparenten Glasfassade ausgestattet. Das Restaurant hingegen bietet eine gewisse Privatsphäre, in welchem es nur einige Öffnungen zum Burgwall gibt. Der rückwärtige Bereich Richtung Garten besteht aus einer Pfosten-Riegel-Konstruktion. Zu den Straßen gibt es eine hinterlüftete Fassade aus Fasserbetonplatten. Die raumhohen Fenster der Gästezimmer haben auf einer Seite eine schräge Laibung; die gegenüberliegende ist mit farbigen Glas in verschiedenen rötlichen Nuancen geplant. Diese werden nachts von unten angestrahlt und haben somit eine Fern- und Signalwirkung. Die Fassade zum Innenhof wird als WDVS ausgebildet; auch sie besitzt ein dunkel abgesetztes Erdgeschoss. Der kleine aber gestaltete Außenbereich ist funktional mit Terrassen jeweils vor dem Restaurant und des Konferenzbereichs, als auch grafisch mit Streifen aus Gräsern, Stauden und Hecken konzipiert. Die Außenanlagen wurden in Zusammenarbeit mit dem Büro Steidle & Felgentreu entworfen.